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Modellbau & Freizeit

Entlacken von TAMIYA LKW-Fahrerhäusern


Vielleicht kennt der Eine oder Andere es, da sammeln sich mit der Zeit immer wieder die verschiedensten Teile an. Als Modellbauer wirft man ja nichts weg! So war es auch bei mir. Aus den verschiedensten Einkäufen, Bucht-Auktionen oder Schnäppchen-Einkäufen haben sich mehrere TAM-LKW-Fahrerhäuser (weiter kurz FH genannt) angesammelt. Teilweise recht wild, von den Vorbesitzern mit Lack "zugeschlemmt". Hier ist es nicht wirklich sinnig, noch mal Farbe darüber zu geben. Die feinen Details der FH gehen dabei verloren und schöner wird eine bereits verdorbene Lackoberfläche dadurch auch nicht. Also bleibt nur das Entlacken! Wenn man in den verschiedenen Modellbauforen hineinschaut und bei den Modellkollegen anfragt, bekommt man viele Meinungen und Möglichkeiten dargeboten. Ich habe nun mal versucht, meine Erfahrungen für andere Modellbauer zusammen zu fassen.


Vorab ein kleiner Hinweis:

Ich erhebe keinen Anspruch darauf die hier gemachten Erfahrungswerte, als das "Non plus Ultra" darzustellen. Ich werde keine Verantwortung  für fehlgeschlagene Versuche und/oder beschädigte Modelle/Material übernehmen. Bei der Nutzung von gesundheitsschädlichen Stoffen sind unbedingt die jeweiligen Sicherheitsanweisungen der Hersteller zu beachten! Ebenso muss auf die fachgerechte Entsorgung der verwendeten Stoffe geachtet werden!


In meiner FH Sammlung befinden sich 2 Mercedes FH, 1 Globe Liner und mein selbst lackiertes FH von einem King Hauler. Alle FH sind aus Kunststoff von der Firma TAMIYA. Die Lackierungen der FH wurden mit verschiedenen Farbsystemen vorgenommen, teilweise in drei Schichten übereinander. Hier nun meine Ausführung:

Ausgangsbasis eines der MB-FH

Schleifen:

Man kann natürlich die Farbe durch Schleifen entfernen. Ist sehr zeitaufwendig und hat meines Erachtens entscheidende Nachteile;

- Durch das Schleifen werden die Konturen des FH beschädigt (Kanten abgerundet, feine Details entfernt, etc.)

- Die Kunststoffoberfläche wird allgemein geschädigt, was aufwendiges Nacharbeiten zur Folge hat.

Backofenspray:

Bei einigen Kollegen scheint es funktioniert zu haben, die FH mit handelsüblichen Backofenspray einzusprühen und nach mehrstündigen Einweichen, konnte dann der Lack entfernt werden. Diese positiven Ergebnisse kann ich nicht bestätigen, bei meinem FH ist der Lack schön sauber geworden, wurde aber in keiner Weise angelöst. Dies kann natürlich an den verschiedenen Lacken liegen, die verwendet worden sind. Ein Vorversuch schadet nicht und wenn es nicht funktioniert, ist das Spray immer noch in der heimischen Küche zu verwenden!

Beizen:

Mit Beizpasten aus dem Malerbedarf, lassen sich alle Lacke entfernen, egal wie dick die Schichten aufgetragen wurden. Leider gibt es da einen entscheidenden Nachteil, die Lösungsmittel dieser Beizpasten greifen den TAM- Kunststoff an. Lässt man die Beize zulange darauf, wird der Kunststoff weich und verformt sich. Was dazu führen kann, dass das FH nicht mehr zu gebrauchen ist oder dass der Kunststoff mit aufwendigen Spachtelarbeiten aufgearbeitet werden muss.

Hier sieht man nach der Grundierung am unteren Teil, die Macken an der Kunststoffoberfläche durch das Beizen

 

Bremsflüssigkeit:

Schon mal vorab, diese Methode ist für mich die „sauberste“ Lösung beim Entfernen von Lacken. Wie vorab schon erwähnt, sind die Sicherheitshinweise unbedingt zu beachten. Ich habe selbst bei den einfachen Arbeiten, immer eine Schutzbrille, sowie Handschuhe getragen. Auch auf eine gute Entlüftung sollte geachtet werden.

Nachdem ich ein ausreichend großes und resistentes Gefäß gefunden hatte, um die FH einzulegen, wurde ausreichend Bremsflüssigkeit besorgt. Bremsflüssigkeit kann man natürlich kaufen, bei einer Menge von knapp 8 Litern (um das King Hauler FH komplett einzuweichen) wird es aber recht kostspielig. Ich bin dann zu den verschiedenen Autowerkstätten meines Vertrauens gefahren und habe nach alter Flüssigkeit gefragt. Was kein Problem war, da die Werkstätten es gerne (kostenlos) loswerden!

Kleiner Tipp am Rande, nicht gerade Freitags anfragen. Die Bremsflüssigkeit wird in den Werkstätten,  in kleinen weißen Behältern aufgefangen. Sind diese voll, werden sie in großen Sammeltanks entleert, von dort können kleinere Mengen nicht wieder heraus geholt werden. Freitags werden die Werkstätten allgemein aufgeräumt und diese Auffangbehälter entleert.

 

Nicht vergessen einen Behälter für die Flüssigkeit mitnehmen, ich verwendete dafür einen extra gekennzeichneten 10Liter Reservekanister.

Transport und Aufbewahrungsbehälter sowie das eingelegte FH

Nacheinander habe ich dann die verschiedenen FH und Anbauteile eingelegt. Wie schon erwähnt, je nach Lacksorte, kann es ganz unterschiedlich dauern, bis sich die Farbe löst. Grade bei verschiedenen mehrschichtigen Spachtel- und Lackaufträgen. Als Beispiel, ein FH war nach ca. 3 Stunden komplett befreit, ein anderes hatte ich ca. 1 1/2 Wochen eingelegt, bis es halbwegs „sauber“ war. Der Tamiya Kunststoff wurde davon in keiner Weise beeinflusst!

Hinweis: Ich konnte beobachten das angeklebte Teile abgelöst wurden. Sekundenkleber oder Kleber allgemein, wurden durch die Flüssigkeit entfernt, bzw. lösten sich auf. Das ist besonders  bei selbst gebauten FH oder Anbauteilen zu beachten! Vorsichtige Vorversuche (gerade bei anderen Kunststoffen) sind allgemein ratsam!

Mein King nach dem Bad und das MB FH, direkt nach dem Bad.......

....und hier der MB nach der Nachbehandlung, fertig für die erste Grundierung.

Nach dem Bad wurden die Teile alle in einem extra Wassereimer (mit etwas Spülmittel) getaucht und gründlich abgewaschen. Lackrückstände bekommt man bei mehrmaligen Spülen, durch nachträgliches Bearbeiten mit feinem Schleifpapier oder feiner Stahlwolle herunter. Nach gründlicher Trocknung der Teile wurden diese dann weiter bearbeitet, hier nur eine stichpunktartige Aufzählung, wie ich vorgegangen bin:

-        Beide Mercedes FH hatten schon vorher Risse und (Bohr-) Löcher, die kleineren Löcher wurden mit Kleber aufgefüllt     

          und  zum Trocknen beiseite gestellt. Die Risse in den Rückwänden der FH wurden von innen mit Polystyrol-Platten      

          verstärkt.

Zusätzliche Verstärkung der Rückwand, hier mit grob ausgeschnittenen Rückfenstern


-            Risse und Löcher wurden dann mit 2-K Spachtel aus dem Autozubehör verspachtelt. Vorgang wurde teilweise mehrmals  durchgeführt. Nach jeder Spachtelung erfolgte das Planschleifen mit feinem Schleifpapier.

Hier ein paar der vorbereiteten und gespachtelten Anbauteile des MB

-                 Nachdem dann alles optisch gut aussieht, wurden mit einem (Filler) Haftgrund alle Teile grundiert. Was in erster 

   Linie  dazu dient, auch die letzten verbliebenen Löcher, Risse oder andere Schadstellen zutage zu bringen.

Das andere MB FH, mit verschlossenen und gespachtelten Löchern.

             -          Nochmals (wenn nötig) spachteln, schleifen und  grundieren

             -          Die grundierten Teile dann nass schleifen (600er Körnung) und die Vorarbeiten zum Lackieren sind

                        abgeschlossen! Bei erneuten Farbauftrag beachten, weniger ist oft mehr! Soll heißen, lieber viele dünne          

                         Farbschichten auftragen, alle  einmal dick und dann müssen die verlaufenen Stellen (Nasen) wieder nachträglich 

                         bearbeitet werden.Das bezieht sich auf alle Farbaufträge, egal ob Grundierung oder Endlack!

Das Ergebnis.

Wie gesagt, so habe ich es gemacht und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Ich übernehme natürlich keine Gewähr, dass es bei jemand anderen genauso gut funktioniert. Das Verfahren bezog sich hier ausschließlich auf den Kunststoff der Tamiya LKW – FH. Bei anderen Kunststoffen (z.B. Lexan) sind Vorversuche ratsam. Bei FH aus Metall, sollten hier keine derartigen Probleme auftreten.

Besonders betonen möchte ich auch die richtige Entsorgung der verwendeten Stoffe, egal ob Beize oder Bremsflüssigkeit. Diese gehören nicht in den Hausausguss (hier könnten die Kunststoffrohre und Dichtungen der sanitären Anlage angegriffen werden) oder im Hausmüll. Dafür wurden die Sondermüll Sammelstellen eingerichtet. Das bezieht sich ebenso, auf das verwendete Spülwasser!

Das Ganze soll nur als Beispiel dienen, wie man sich behelfen kann. Falls man sich die Lackierung nicht selbst zutraut, so kann man zumindest die Vorarbeit leisten und die Endlackierung in einem Fachbetrieb vornehmen lassen. Spart Kosten, da die Vorarbeit bereits erledigt wurde. Falls ihr selber Lackieren wollt verwahrt die Bremsflüssigkeit noch etwas, geht es daneben, könnt ihr sie nochmals verwenden. So mache ich es, da ich verschiedene Farbsysteme miteinander ausprobieren möchte….. aber das ist ein anderes Thema!